Pfarre Enzersdorf geht neue Wege: Tasse soll Pfarrheimbau vorantreiben

Die Pfarre Enzersdorf im Thale will ihr Pfarrheim 2018 neu bauen und die bestehende ehemalige Klosterkapelle als historischen Veranstaltungssaal adaptieren. Um auf das Projekt aufmerksam zu machen und Geld zu sammeln, wurde eine Tasse als symbolischer Baustein kreiert.

Pfarrer Augustinus Andre und die Pfarrgemeinderäte Herta Schmid und Herbert Suttner präsentieren das „1. Enzersdorfer Heferl“ als symbolischen Baustein für das als Modell dargestellte Projekt „Pfarrheim.Neu“.

Neubauprojekte sind immer eine große finanzielle Belastung. Vor dieser Herausforderung steht nun auch die Pfarre Enzersdorf im Thale. Für den geplanten Neubau des Pfarrheims ist man zum Gutteil auf Spenden und freiwillige Helfer angewiesen.

 

Die Hollabrunner Werbeagentur Schnurstracks Kommunikation unterstützt das Projekt. Sie hat nun eigens eine Tasse mit dem Enzersdorfer „Wahrzeichen“ – der gewaltigen St. Markus-Kirche – entworfen und der Pfarre die Tassen zu den reinen Materialkosten überlassen. Damit fließt der gesamte Reinerlös in das Projekt „Pfarrheim.Neu“.

 

„Ich habe eine große Freude mit dieser Aktion“, sagt Pfarrer Augustinus Andre zum „1. Enzersdorfer Heferl“. Die Tasse kostet regulär 10 Euro, bis Ende Dezember 2017 ist sie zum Sonderpreis von 8,50 Euro erhältlich. Kaufen kann man den symbolischen Baustein für das neue Pfarrheim nach jeder heiligen Messe in der Sakristei und bei pfarrlichen Feiern. 

 

Modernes Pfarrheim mit historischem Saal

 

Die Pfarre Enzersdorf im Thale mit den Orten Enzersdorf und Kleinkadolz (Bezirk Hollabrunn), Glaswein (Bezirk Korneuburg) sowie Ödenkirchen (Bezirk Mistelbach) bekommt ein neues Pfarrheim. Die Pläne liegen bereits vor und können auch in Form eines dreidimensionalen Modells in der Pfarrkirche eingesehen werden.

 

Aktuell läuft die Planungsphase. Über den Winter sollen die Ausschreibungen erfolgen. Im Frühjahr 2018 ist der Abriss des alten desolaten Gebäudes geplant. An dessen Stelle soll ein rund 80 m² großer, lichtdurchfluteter Neubau kommen. „Wir rechnen mit einer Bauzeit von etwa 12 Monaten“, schätzt Pfarrer Augustinus Andre.

 

Parallel dazu soll die angrenzende ehemalige Klosterkapelle aus dem Jahr 1864 in einen 80 m² großen Veranstaltungssaal umgewandelt und mit dem Neubau verbunden werden. Nach einer ersten Schätzung werden die Baukosten über 400.000 Euro liegen.

 

Quelle: Presseaussendung vom 23. November 2017